Mein Sohn Holger!

 

 

Meine Erfahrung:

Holger hat sechs lange Jahre Intrigen (Kabale) in und um die Psychiatrie erleben müssen. 

 

Auf Holgers Internetseiten, Blogs und Gästebüchern finden Sie in Gedenken einen Aufriss.

 

Bitte leiten Sie das weiter...

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Was geschah, veröffentlicht im Internet unter: 
Kabale und Psychiatrie

von Igelin @ 2011-03-15 – 12:29:56 - (Holger seine Mutter Rosel Zierd)

Erfahrungsbericht & Interview
 
Herr Holger Zierd, geb. am 04.03.1982 in Bad Salzungen vom 01.04.2005 bis zu seinem gewaltsamen Tod nach psychiatrischer “Behandlung” untergebracht in der Forensik, Ökumenisches Hainichklinikum – 27.02.2011 - 99974 Mühlhausen,  Pfaffenrode 102 - Hier kann das Interview des mutigen Bielefelder Journalisten Udo Pohlmann (Kriminalstaat.de) mit der Mutter von Holger angehört werden, wenn unten links das kleine weiße Start-Dreieck angeklickt wird:
 
 
Impressum:
 
Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH
 
Abteilung Forensik, 99974 Mühlhausen:
 
Chefarzt d. Klinik f. forensische Psychiatrie: Dr. med. N. Boyan
 
 
(Also die Psychiatrische Klinik mit der Abteilung Forensik gehört der ev. und kath. christlichen Kirche, die somit neben den zwei Geschäftsführern Prof. Dr. med. Lothar Adler und Dipl.-Ing. Jürgen Wehlisch, den vier Aufsichtsratsmitgliedern Klaus-Dieter Gerlach, OKR Eberhard Grüneberg, Caritasdirektor Bruno Heller und Simon Kokott für den gewaltsamen Tod meines Sohnes Holger verantwortlich, also der gerechten Strafe und zum Schadenersatz zu verurteilen sind. Außerdem ist zu überprüfen, ob die beteiligte Ärzteschaft unter Leitung des Chefarztes d. Klinik f. forensische Psychiatrie, Dr. med. N. Boyan nach dem hippokratischen Eid der christlichen Ärzte handelten, oder nicht, da mein Sohn getötet wurde.)
 
Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena
Fachkrankenhaus für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie,
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
 
-Ärztlicher Direktor-

Herr Prof. Dr. med. L. Adler, Pfafferode 102, 99974 Mühlhausen
Tel.: 03601-803204, FAX: 03601-803101

 
Internet:
 

E-Mail:
 
 
Handelsregistereintrag:

Amtsgericht Jena – Nr.: 405473
IK-Nr.: 261600484 – Steuer-Nr.: 157/124/20585
Vors. d. Aufsichtsrates: Dipl.-Volkswirt Rolf Schnurr
 
Aufsichtsratsmitglieder:

Klaus-Dieter Gerlach
OKR Eberhard Grüneberg
Caritasdirektor Bruno Heller
Simon Kokott
 
Geschäftsführer:
 
Prof. Dr. med. Lothar Adler
Dipl.-Ing. Jürgen Wehlisch
 
Krankenhausträger:
 
Ökumenische Kliniken für Psychiatrie gGmbH
Klosterplatz 6, 99867 Gotha
 
Gesellschafter:
 
Andrea Schwalbe, Dipl.-Volkswirt Rolf Schnurr,
Prof. Dr. med. Lothar Adler, Dipl.-Ing. Jürgen Wehlisch
 
Kammer:
Landesärztekammer Thüringen, Im Semmicht 33, 07751 Jena
 
Abteilung Forensische Klinik:
 
Chefarzt d. Klinik f. forensische Psychiatrie: Dr. med. N. Boyan
 
 
Holger Zierd wuchs mit seinen 3 Geschwistern bei seiner Mutter Rosel auf. Er war künstlerisch interessiert, betrieb Meditation und Yoga, hatte eine Lehre zum Forstwirt absolviert und – da sich kein Job in seinem Ausbildungsberuf fand – begonnen, dass Abitur am Kolleg nachzuholen.
 
Seine Freunde und Familie kannten ihn als liebevollen und einfühlsamen jungen Mann, der hohe ethische Maßstäbe
an sich und andere anlegte – wozu zum Beispiel gehörte, dass er jede Form von Drogen – selbst Alkohol, Tabak, Bohnenkaffee und Medikamente jeder Art – konsequent ablehnte. Holger war Zeit seines Lebens Vegetarier, weil er nicht wollte, dass ein Tier für ihn sein Leben lassen musste.
 
Und Holger suchte nach Antworten. Wer bin ich, warum ist die Welt so wie sie ist ? Daraus resultiert auch sein religiöses Empfinden – losgelöst von der Institution Kirche. Der soziale Kontakt zu seinen Mit-Menschen war Holger sehr wichtig – er wußte, dass kein Mensch ohne dieses Mit-Einander existieren kann. Geld dagegen war für Holger nie wichtig. Er gab mit offenen Händen und ohne Erwartung für Gegenleistungen. Holger spielte keine Rolle, er war immer wahrhaftig und ehrlich mit sich selbst und gegenüber seinen Mitmenschen.
 
Dass das nicht sehr vielen Menschen gefallen hat – das war sein Problem. Der Umgang mit
diesen anderen Menschen hat Holger immer wieder mit Gesprächen, mit Erklärungen, mit Zu-hören, mit in den
Arm nehmen kompensiert. Seine Gefühle kamen aus dem Herzen und waren ohne Berechnung.
 
Wie Holger Zierd überhaupt mit der Psychiatrie in Verbindung kam. . .
 
Hier sei noch gesagt, dass er bis zum Frühjahr 2004 keinerlei 
psychische Auffälligkeiten gezeigt hatte und auch nie in 
psychiatrischer Behandlung gewesen war.
 
Und Holger hat bis zuletzt verleugnet psychisch krank zu sein. Er wollte sich nicht verstecken hinter Ausreden –
sondern hat die Verantwortung für sein Tun übernommen auch nach dem Amoklauf am 1. 4. 2005. So hat Holger die Staatsanwaltschaft nach der Adresse der Hinterbliebenen gefragt und erklärt, dass er Unterhalt für diese Rest-Familie zahlen will. (Antwortschreiben der Staatsanwältin Kirchner I der Justiz Meiningen liegt hier vor) (dies hat zur Hauptverhandlung und im Verurteilungsprozess ebensowenig eine Rolle gespielt wie die medikamentöse Zwangsbehandlung in den Psychiatrien Werneck und Bad Salzungen mit ihren gehirnzerstörenden Wirkungen )
Im Februar 2004 Wurde Holger Zierd in Dietzingen von der Polizei aufgegriffen, als er an einem Abend in der
Faschingszeit auf der Straße herumalberte und versuchte mit Kieselsteinen zu jonglieren. Holger hatte den Mülleimer ausgeleert und hatte sich selbst aus seiner Wohnung ausgeschlossen. In dem fremden Ort und nachts und Faschingszeit stand er zunächst hilflos da. Aber es war Faschingszeit und von überall waren laute Stimmen
zu hören von den Feiernden.
 
 Mit einem offensichtlich nicht betrunkenen jungen Mann, der aus reinem Übermut
mit den Beamten russisch, englisch und französisch sprach, waren Polizisten überfordert,
weshalb sie ihn festnahmen und in die Psychiatrie nach Winningen brachten.
Hier wurde Holger Zierd, der sich wehrte, gefesselt und narkotisiert.
 
Der in die Klinik bestellte Vormundschaftsrichter ordnete aber seine Entlassung an, da er sich ja nichts hatte zu
Schulden kommen lassen und einen vernünftigen Eindruck machte. Die Mutter fuhr 2 mal von Trier nach Winnenden
mit einem geliehenen PKW um Holger endlich aus der Psychiatrie freizubekommen gegen den Widerstand der Psychiater. Selbst nach der Entscheidung des Richters mussten beide noch den ganzen Vormittag eingeschlossen in der Abteilung darauf warten, dass dieser Psychiater ein nicht gewünschtes „Gutachten“ angefertigt hatte. Vor Empörung und Widerwillen für die stundenlange unbegründete Gefangenschaft hat die Mutter das „Gutachten“ demonstrativ zerrissen und es diesen Experten an den Kopf geworfen.
 
Am 6.11.2004 Holger Zierd hatte sich in Stuttgart bei einer jungen Frau eine Abfuhr geholt und war nun im
Liebeskummer auf dem Heimweg. Im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Autobahnraststätte Rhön/Ost machte
 er entsprechend traurig-sarkastische Bemerkungen.
 
Hierauf rief dieser die Polizei und diese verfrachtete den völlig überraschten jungen Mann in das Krankenhaus für Psychiatrie Schloß Werneck, Balthasar Neumann-Platz 1, 97440 Werneck Hier wurde er wiederum fixiert und zwangsgespritzt, weil er sich gegen die aus seiner Sicht unangebrachte Behandlung wehrte.
 
Als die Betreuungsrichterin Frau Pfister-Luz ihn um 11:40 in der Klinik antrifft,
ist er gefesselt und steht bereits unter starken Psychopharmaka.
Frau Pfister-Luz verfügt eine Unterbringung.
 
Die Mutter wird in Trier über die Unterbringung in der Psychiatrie Werneck informiert und fährt noch in der Nacht mit einem geliehenen PKW von Trier nach Werneck – als sie in der Klinik eintrifft, wird ihr der Sohn, gefesselt in einer unnatürlichen Lage gezeigt. Holger kann nur noch lallen – er sagt, dass er seit 2 Tagen nicht gepinkelt hat und dass ihm der Bauch weh tut – also holt die Mutter die Kaffeetasse und lässt ihren Sohn pinkeln. Der Ärztin, die mit ihrer körpergröße kaum über das Bett reicht fragt die Mutter empört: „Es gibt ein Gesetz, dass die Eltern ihre Kinder nicht schlagen dürfen – was tun Sie mit meinem Sohn !“ Daraufhin ruft diese Psychiaterin die Polizei und die Mutter und Schwester wird mit Polizeikraft aus der Klinik geworfen. Die Mutter fuhr daraufhin nach Schweinfurt zur Kripo und machte Anzeige gegen diese Klinik und gegen die Richterin, die Holger in diesem Zustand ganz sicher nicht anhören konnte.
 
Der Kriminalbeamte beauftragt die Amtsärztin nach Holger in der Klinik zu sehen und diese stellt fest, dass Holger körperlich misshandelt worden ist. Aber sie findet das blaue Auge und die blutige Schramme auf der Stirn als „nicht so schlimm“. Sehr viel später erhält die Mutter einen Strafbefehl, innerhalb 4 Wochen solle sie 865 Euro Strafe bezahlen wegen versuchten Gefangenenbefreiung. Die Mutter hat nie ein Anzeige gesehen, es hat nie eine Verhandlung stattgefunden und das Eingreifen des Rechtsanwaltes konnte die Sache durch Antrag auf Einsetzen in den vorherigen Stand nicht revidieren. So wurde die Strafe „gnädig“ umgemünzt in 240 Stunden ehrenamtliche Arbeit in einer sozialen Einrichtung. In der Stellungnahme der Richterin steht aber, dass Holger selbst mehrfach seine Fesseln zerrissen hat. Holger war 1,93 m groß und durch die körperliche Arbeit muskulös und männlich stark. Holger erklärt später, dass er sich nicht an den Besuch der Mutter erinnern könne und auch nicht an eine Anhörung durch eine Richterin.
 
Holger Zierd wird am 5. 12. 2004 nach Ablauf des richterlichen Beschlusses aus Werneck in die Obhut seiner Mutter und Schwester entlassen. Er hat hohe Dosen und einen Mix Psychopharmaka erhalten und ist in einem furchtbaren Zustand. Zu den sichtbaren Wirkungen der Psychopharmaka gehören: heraus stehende Augen, unbewegliche und vergrößerte Pupillen, unnatürliche motorische Armbewegungen – parallel und gleichzeitig, kleine Schritte, unbewegliche herausgestreckte Zunge, gelähmte kalte Hände und Füße, gespenstisches Erscheinungsbild, Nichterkennen der Mutter, laufender Speichel, Hautausschläge an den Einstichstellen der Injektionsnadeln. Mutter und Schwester Ellen passten 2 Wochen rund um die Uhr auf ihn auf, ich denen er fast nie Schlaf finden konnte.
Medikamentenbedingten Bewegungs- und Zitter-dranges – Mutter und Schwester von Holger Zierd kamen mit dem jungen Mann, der völlig neben sich stand, seine Bewegungen nicht kontrollieren konnte und sich unkontrolliert nass machte, nicht zurecht. Er zitterte am ganzen Körper, war völlig übermüdet und erschöpft konnte aber – wegen des starken, medikamentenbedingten Bewegungsdrang die Unruhe nicht überwinden und gewissermaßen auf einem Albtraum-Trip war. Holger war nicht ansprechbar, konnte keine Unterschrift mehr leisten, konnte nicht mehr sprechen, keine Sätze bilden und sich nicht ausdrücken. Als Rosel Zierd mit ihrem Sohn einen örtlichen Ärztin (Heidt) um Hilfe bittet, lässt dieser sie erst einige Stunden im Wartezimmer sitzen, wobei er andere Patienten vorzieht und empfängt sie dann mit einem bereits ausgefüllten Überweisungsschein für die Psychiatrie, woraufhin Mutter und Sohn wieder nach Hause gehen.
 
Die geforderte Auskunft erhält die Mutter weder von der Hausärztin, noch von der Ärztin im Krankenhaus, noch von Psychiatern am Telefon. Als Mutter und Schwester sich einmal ausruhen, entweicht Holger Z. am 19.12.2004 kaum bekleidet durch das Kellerfenster und begibt sich zu Fuß auf dem Weg zu seinem im Nachbarort wohnenden Bruder. Dabei wird er von der Polizei aufgegriffen und in die Psychiatrie nach Bad Salzungen eingeliefert.

Hier geht es weiter mit Zwangsmedikation und körperlicher Gewalt. Schnell gibt es wieder einen richterlichen Beschluss, der die Zwangsunterbringung für 6 Wochen festschreibt.
 
Als Holger Z. Am 20.3.2005 aus der Klinik wegläuft und nach Hause geht weil das Personal gedroht hat, dass sie die Mutter ebenfalls zwangsbehandeln wollen, sich auszieht und ins Bett legt, bemerkt seine schlafende Mutter gar nicht, dass ihr Sohn nach Hause gekommen ist. Sie erfährt es dadurch, das ein Überfallkommando der Polizei mit 3 Mann um Mitternacht an Ihre Türe kommt, Ihr Pfefferspray in die Augen sprüht und – während sie auf die Seite gestoßen wird – ihr das Wadenbein bricht.
 
Holger wird aus dem Bett geholt und – nur im Slip – gefesselt abgeführt – er wird mit körperlicher Gewalt der Polizisten wieder ans Bett gefesselt und zwangsgespritzt. Rosel Zierd wird ohne Hilfe liegen gelassen. Ihre Strafanzeige gegen die Polisten wegen Körperverletzung wird damit beantwortet, dass der betreffende Polizist seinerseits Strafanzeige gegen Frau Zierd erstattet. Gleichfalls wegen Körperverletzung. Zum Prozess mit Zeugenanhörung (7.1.2010 durch eine Amtsrichterin Mühlhausen) kommt es nicht, weil die verantwortlichen Psychiater (Werneburg in der Forensik Mühlhausen, die 2005 in der Psychiatrie Bad Salzungen involviert war – nach einer inszenierten Notfall-Behandlung mit Fesselung und Zwangsspritzung am Heiligabend des 24.12.2009 attestieren, dass Holger Zierd als Zeuge nicht vernehmungsfähig sei. Es gibt mehrmals eine verdächtige Koinzidenz: immer kurz bevor Holger vor Gericht angehört werden soll , wird er „notfallmäßig“ zwangsmedikamentiert und damit zum sabbernden Trottel gemacht, dem man eine Aussage
vor Gericht „nicht zumuten kann“.
 
Als die Mutter ihren Sohn nach Ablauf dieser 6 Wochen (Psychiatrie Bad Salzungen) nach Hause holen will, wird ihr erst vom Landgericht Meiningen gesagt, dies sei kein Problem, da die Unterbringung ja ausgelaufen sei. Dann, plötzlich wird die Unterbringung ohne Angabe von Gründen durch den sozialen Dienst des LRA Wartburgkreis (Sven Breitenstein) um 2 Tage , dann durch Richter Manges nach einer labitaren Anhörung im gefesseltem Zustand um 6.04.2005 verlängert ohne, dass Holger Z. Meinung beachtet wird. Am 30. 03. lief Holger aus der Klinik fort und kam nach Hause zu seiner Mutter. Er hatte Klinikmitarbeiter darüber reden hören, dass man seine Mutter bei einem ihrer nächsten Besuche festsetzen und selbst psychiatrisieren wolle. Er warnte seine Mutter. Um seine Situation nicht noch zu verschlimmern, überedete Dr. Giese Tübingen per Telefon ihren Sohn, freiwillig in die Klinik zurück zu kehren mit dem Versprechen, ihn offiziell von der Psychiatrie zu befreien. Als Holger Z. in der Klinik ankam, teilte man ihm mit, dass man gerade im Begriff sei , ihn zu entlassen. Er sei geheilt. (Schreiben des Psychiaters liegt vor)
 
Man hatte ihn hier mit hohen Dosen Psychopharmaka (unter anderem Antidepressiva)
zwangsbehandelt und er war in einem wahnhaften, künstlich euphorischen Zustand.
 
Er erhielt keine Überweisung an seinen Hausarzt, damit dieser ihn weiter betreuen könnte, keine Tabletten (man soll Psychopharmaka nicht von heute auf morgen absetzen, das kann sehr gefährlich sein) und keine Unterweisung darüber, dass er so stark, wie er medikamentiert worden war, z. B. nicht Auto fahren sollte. Auch über die Nebenwirkungen des Absetzens der Psychopharmaka wurde er nicht informiert. Es ist anzunehmen, dass die Klinik Bad Salzungen ihn spontan nach Hause entließ, weil man entdeckt hatte, dass Holger zu diesem Zeitpunkt nicht krankenversichert war, also trotz schnell eingesetzter Betreuerin diese kein Geld für den Aufenthalt
in der Klinik zu erhalten.
 
Aufgekratzt und unruhig wie er war, machte sich Holger Z. auf den Weg durch die Stadt. Die Mutter konnte nur zeitweise mit ihm reden – es war nie klar, was er wirklich verstand – auch wenn er versuchte, die Worte zu verstehen.
 
Es war so, als sei er in einem „anderen Film“. Am Abend muss Holger sogar durch Bürger des Wohnortes zu einer Hochzeitsfeier in die Gaststätte eingeladen worden sein und er bekam Alkohol, weil sie ihn aus Neugier ausfragen wollten. Nachts verlies Holger wieder das Haus aufgrund der chemisch erzeugen Ruhelosigkeit und versuchte diese Krankenschwester der Psychiatrie, die an der Ecke wohnt, zu einem Gespräch zu bringen, was ihm ja als Patient nicht möglich war. Diese Frau Hoffman fühlte sich aber bedroht und erstattete später Anzeige.
 
Er stieg in einen mit laufendem Motor parkenden LKW und fuhr los und eindeutig war er nicht mehr in der Lage den Straßenverlauf zu erkennen und das Fahrzeug auf der Fahrspur zu halten. Daraus ergab sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei, in deren Verlauf ein LKW-Fahrer, den die Polizei aufgefordert hatte, mit seinem Fahrzeug die Straße, über die Holger Z. Kommen würde zu blockieren. Als Holger Z. dem quer über die Straße geparkten LKW ausweichen wollte, überfuhr er bei diesem Manöver den LKW-Fahrer und verletzte ihn tödlich. Als die Polizei ihn aus dem Unfallwagen zieht, ist Holger Z. Noch immer quasi „volltrunken“ vom dem Medikamenten – Cocktail, dem man ihm in Werneck und Bad Salzungen verabreicht hatte. Später- auch seine nachgelassenen Briefe und Notizen bestätigen dies, kann er sich – er ist inzwischen heimlich „clean“, hat also seit Monaten keine Psychopharmaka mehr genommen, an das Geschehnis dieses Unfalles gar nicht mehr erinnern. In Folge dieses Unfalls wurde im Mai 2006 vom Landgericht Meiningen die dauerhafte Unterbringung Holger Zierds in der Mühlhauser Forensik angeordnet. Die Psychiater, die den Zustand erst verschuldet haben, in dem Holger diesen Unfall baute, schieben die Schuld für das schreckliche Geschehnis aber auf seine – schnell noch nachträglich diagnostizierte „bla bla Psychose..“ Die Ermittlungsakte verschwand nach gesetzwidriger 1 ½ jähriger Unterschungshaft (Einzelhaft) kurz vor der Hauptverhandlung. Seine Rechtsanwälte Merz, Dobrawa sagten nichts, hatte keine Fragen und war mit allem einverstanden.
 
Holger Zierd kam am 11.04.2005 in die forensische Abteilung des ÖHK Mühlhausen. Seit Anbeginn seines Aufenthaltes war es sein Bestreben, wieder einen klaren Kopf zu bekommen indem er die Psychopharmaka heimlich ausspuckte . Auch wollte er für den von ihm angerichteten Schaden einstehen und fragte die Staatsanwältin Kirchner I der Justiz Meiningen nach der Adresse der Familie um ihnen seine Unterhaltsverpflichtung mitteilen zu können. Holger wurde dabei nicht unterstützt. Diese Verpflichtung spielte auch bei seiner Verurteilung keine Rolle. Holger wurde völlig allein gelassen mit dieser Schuld. Es gab nie ein Gespräch durch die sogenannten Psycho-Experten der Forensik. Wie der Haftrichter Eichner der Mutter im persönlichen Gespräch erklärte, solle Holger für die Dauer seines Lebens in der Forensik /Psychiatrie weggesperrt bleiben, weil ja so viel passiert sei. (Sie wollten keine Aufklärung der Wahrheit und der Vorgeschichte) Die medizinische Akte wurde nicht zur Ermittlung herangezogen und wurde im Beschluss nicht erwähnt. Stattdessen erhielt die Mutter eine psychiatrische Diagnose und ihr wies der Richter und die Psychiater die Schuld zu, weil sie gegen diese Folter und Misshandlung eingestellt war und sich ständig beschwerte. Die Ermittlung schloss die Mutter und Geschwister aus.
 
Holger belegte nach 2006 in der Forensik Mühlhausen einen Abitur-Fernkurs auf eigene Kosten
 und mit schriftlicher Genehmigung der Staatsanwaltschaft und versuchte in der Forensik
zu erreichen, die Psychopharmaka nicht mehr nehmen zu müssen. Das funktionierte nicht.
 
Sobald er Einwände gegen die Einnahme vorbrachte, wurde er gefesselt und zwangsgespritzt. Also nahm er die Pillen an, spuckte sie aber heimlich wieder aus. Da die Blutbildkontrollen in Mühlhausen nur alle 4 Wochern duchgeführt wurden, nahm er nur kurz vor der Laborkontrolle diese Psycho-Pille und kam lange damit durch. Er erholte sich, war nicht mehr so chronisch müde und apathisch, konnte wieder lesen und schreiben, sein Gedächtnis wurde wieder besser, der starre Blick und das Zittern verschwanden,
 er konnte sich wieder an Dingen freuen.
 
Die Feinmotorik seiner Hände wurde wieder so gut, dass er anfangen konnte Gitarre zu lernen. Als wieder einmal im Januar 2009 ein Richter sich ankündigte, um den Haftprüfungstermin – den Holger beantragt hatte – durchzuführen, gab es kurz vorher eine nicht angekündigte Blutkontrolle. Hierdurch wurde offenbar, dass Holger Zierd keine Psychopharmaka eingenommen hatte und er wurde wieder in die Aufnahmestation verlegt und zwangsmedikamentiert. 4. 2. 2009 Beim Termin mit dem Richter am 18.3.2010 war er kaum in der Lage zu sprechen, seine Gliedmaßen waren verkrampft und er konnte sie kaum stillhalten, seine Mimik war nicht unter seiner Kontrolle. Die Richter der Strafvollzugskammer Mühlhausen wissen davon und unterstützen dies entgegen § 136 a STPO). Dementsprechend wurde seine Unterbringung nicht gelockert oder aufgehoben.
 
Am 23.12.2009 hatte sein Besucher Matthias Richter ihn noch guter Dinge und (nach eigener Ausage) ohne Psychopharmaka angetroffen. Am nächsten Vormittag telefonierte er noch bester Laune mit seiner Mutter. Im Laufe des Nachmittags des 24.12.2009 wurde Holger Zierd wiederum gefesselt und zwangsgespritzt. Seither haben ihn weder seine Familie noch seine Freunde besuchen dürfen. Auch Telefonate werden ihm von der Klinik verweigert. Seiner Mutter wird von Klinik-Mitarbeitern am Telefon gesagt, er (Holger Zierd) hätte schriftlich erklärt, er wolle seine Mutter nicht mehr sprechen. Gleichwohl verweigert man ihr das Schriftstück zu sehen. Die Verwandten von Mitinsassen fungieren nun als einzige Verbindung Holger Zierds nach „draussen“. Durch diese erhält die Mutter regelmäßig Grüße und Befindlichkeitsberichte. Stand vom 13.02.2010: Holger schleicht herum wie ein Schatten seiner selbst und es geht ihm sehr schlecht.
 
Der neue Rechtsanwalt wird von dem Gericht Mühlhausen zunächst nicht als Pflichtverteidiger beigeordnet . Trotzdem kämpft dieser für das Leben seines Mandanten als Wahlanwalt. Er geht in Revision vor dem Oberlandesgericht Jena und wird abgewiesen, das Bundesverfassungsgericht nimmt seine Beschwerde nicht an . Trotzdem gibt der Anwalt Dr. D. Schneider Addae Mensah nicht auf. Er beantragt die Zwangsbehandlung und Notfall-Medikatierung aus nichtigen oder nicht ausreichenden Gründen zu überprüfen und zu untersagen. Dieses Verfahren wurde von dem Bundesverfassungsgericht angenommen und steht noch immer zur Entscheidung an. Die Klagen wegen Zwangsmedikation, Nötigung und Drohung oder Isolationshaft um Compliance zu erzwingen und um den Kontakt mit den Angehörigen werden von dem Klinikpersonal, von der Strafvollzugskammer Mühlhausen und vom Oberlandesgericht Jena abgewiesen ohne auch nur auf ein Wort der Klagen und Beschwerdetext des Anwaltes einzugehen.
 
Bei der inzenierten Notfall-Behandlung im August vergangenen Jahres wurde Holger durch die Gewaltanwendung der Pfleger der Schulterknochen gesplittert. Holger leidete seitdem starke Schmerzen, kann seinen Arm nicht bewegen und nicht schreiben. Das nehmen weder die Pfleger noch die behandelnden Ärzte wahr. Laut Stellungnahme der Klinik vom 2.2.2011 hätte diese Werneburg die Verletzung der Schulter erst im Januar – also ein halbes Jahr später zur Kenntnis bekommen. . . . Holger wurde am 12.1.2011 in der Husemannklinik Mühlhausen an der Schulter operiert. Nach dreistündiger Operation und entsprechender Narkotiesierung soll er sofort wieder in die Forensik gebracht werden – aber Holger will nicht – er hat Angst . Deshalb wird er wieder zwangsnarkotisiert für einen reibungslosen Transport.
 
Holger erhält trotzdem weiter die Depotspritzen, die Epilepsi und viele andere gesundheitsschädigende Wirkungen haben, zusätzlich Tavor und Acineton, damit die Wirkungen dieser PsychoDroge nicht zu sehen ist in hoher Dosis. Als er wieder die Depotspritze verweigern will, drohen ihn die Pfleger mit einem erneuten Knochenbruch,
wenn er nicht stillhält.
 
In der Zeit seit dem 4. 2. 2009 haben Holger und seine Angehörigen 2 x und der Rechtsanwalt 1 x Strafanzeige gegen das Klinikpersonal wegen Körperverletzung und schwerer Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Mühlhausen eingereicht und wurden abgewiesen mit der Begründung, dass der Geschädigte diese psychiatrische Diagnose hätte und deshalb nicht ermittelt werden müsse. Dies bestätigte der Generalstaatsanwalt Thüringens mit der Begründung, er wäre verpflichtet, die Rechtsgüter zu schützen.
 
Der Rechtsanwalt hatte aber bereits ZivilKlage eingereicht um
ein Gerichtsverfahren wegen Körperverletzung zu erzwingen.
 
Am 28.2.2011 bekommt Rosel Zierd morgendlichen Besuch von 2 Polizisten. Auf Nachfrage des Verwandten in der Klinik wurde im mitgeteilt, dass dieser Holger jetzt nicht sprechen könne, er solle nachmittags nocheinmal anrufen. Nach telefonischer Rückfrage bei der Polizei teilte man ihm mit, dass ihr Sohn verstorben sei. Als sie daraufhin in der Klinik anruft, ist niemand Zuständiges da, der mit ihr sprechen kann. Auch Holger sei nicht zu sprechen. Als sie daraufhin in der Pathologischen Abteilung anruft, bestätigt man ihr dort, dass Holgers Leichnam seit dem 27. 2. 2011 dort aufbewahrt wird. Als Rosel Z. am nächsten Tag mit ihrem Schwiegersohn und ihrer Tochter sowie dem Rechtsanwalt Dr. D. Schneider Addae Mensah Holgers Leichnam in der Pathologie des ÖHKs nach der Obduktion durch die Rechtsmedizin Jena in Augenschein nimmt, ist dies das erste Mal, seit dem 17. 7. 2010, dass sie Holger sehen. Sie müssen feststellen, das Holger auch im Gesicht sehr abgemagert ist und ihm die Haare ausgefallen sind. Die Beerdigung auf dem Salzunger Friedhof fand im kleinen Familienkreis am 4. 03. 2011, Holgers 29. Geburtstag statt.
 
Holgers Anwalt hat im Auftrag seiner Mutter Strafanzeige wegen Mordes gegen die verantwortlichen Ärzte des ÖHK erstattet. Bis heute hat Rosel Zierd noch keine offizielle Erklärung zur Todesursache erhalten. Das Gespräch mit dem Leiter der Forensik Mühlhausen Dr. Boyan ergab, dass dieser sich nicht verantwortlich fühlt, dass er seit vielen Jahren nicht mehr mit Holger gesprochen hatte (obwohl er jedes Jahr die Stellungnahme der Klinik vor dem Gericht unterschrieb) und dass sie am Morgen bereits eine Konferenz abgehalten hatten um sich „Argumente“ zum Abwimmeln der Verantwortung abzusprechen. Dieser Mann war sich vollkommen sicher, dass ihm nichts passieren würde – denn die einzigen Zeugen sind die Täter selbst und sie können wie immer behaupten, wozu sie lustig sind. (Erfahrungen gibt es dazu ja nicht nur in Mühlhausen) Diese Psychiater und ihr Team sind persönlich im höchsten Maße unreif. Ihr einziges Ziel ist ihr Einkommen und im Auftrag diese chemischen Gifte / Drogen an den Mann/Frau zu bringen. Zu Gefühlen oder Verantwortung sind sie nicht fähig. Leiden und Tod nehmen sie nicht mal wahr. . . .
Rosel Zierd, die Angehörigen, der Rechtsanwalt und der Seelsorger, der Holger noch am Mittwoch besucht hatte, glauben nicht daran; „Wie hätte er sich mit seiner schmerzenden rechten Schulter denn selbst strangulieren können? Außerdem wäre er durch Sauerstoffmangel vor dem Tod ohnmächtig geworden. Die Schmerzen in der Schulter waren noch so schlimm gewesen, dass er seine Briefe mit der linken Hand schreiben musste – der Arm war noch am Körper gebunden und es passt nicht zu Holgers religiösem Glauben. Was ist tatsächlich am diesem Sonntag geschehen ? Dr. Boyan verweigerte die Auskunft.
 
Aus dem Nachlass haben wir erfahren, dass die behandelnde Ärztin Werneburg in der Isolation verlangt hat : „Gestehen Sie endlich, dass Sie geisteskrank sind – und gestehen Sie endlich, dass Sie dem Amoklauf nicht unter Psychopharma gemacht haben – Die Werneburgsche Diagnose hätte ergeben, dass Holger unter Manie leiden würde“
 
Die med. Akte der Psychiatrie Bad Salzungen liegt uns vor !
 
 
In tiefem Schmerz und Trauer
Rosel Zierd Mutter, Zeugin, Mit-Geschädigte,
 Erbin und Nachlassempfängerin ihres um 32 Jahre jüngeren Sohnes
 
Email- & Interview-Quelle:
 
 

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„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“ -  Napoleon  
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